Auswertung erstellen
So erstellen Sie eine Auswertung und finden sich im Editor zurecht.
Im Auswertungs-Editor bauen Sie Ihre Abfrage zusammen und stellen das Ergebnis dar. Oben im Seitenkopf schalten Sie zwischen zwei Reitern um:
Daten: das Ergebnis als Tabelle. Hier bauen Sie die Abfrage.
Diagramm: dasselbe Ergebnis als Visualisierung, zum Beispiel als Balken- oder Liniendiagramm.
Die Abfrage selbst bauen Sie im Reiter Daten zusammen, wahlweise im Baukasten (Klicken statt Programmieren) oder in SQL (die Abfrage direkt schreiben). Baukasten und SQL sind zwei Wege zum selben Ergebnis.
Den Editor öffnen
Öffnen Sie eine Lösung und klicken Sie in der Seitenleiste auf Datensätze
Öffnen Sie einen Datensatz. Sie landen im Reiter Vorschau
Stellen Sie im Baukasten oder in SQL Ihre Abfrage zusammen
Klicken Sie auf Als Auswertung speichern und vergeben Sie Name und Beschreibung
Der Datensatz, aus dem Sie kommen, ist bereits ausgewählt.
Öffnen Sie eine Lösung und klicken Sie in der Seitenleiste auf Auswertungen
Klicken Sie im Fenster auf das + Symbol
Vergeben Sie Name und Beschreibung
Wählen Sie im Editor den Datensatz aus, den Sie auswerten möchten
Der Editor im Überblick
Ganz oben liegt der Seitenkopf: links der Name der Auswertung, in der Mitte die Reiter Daten und Diagramm, rechts die Schaltflächen Zurücksetzen und Speichern sowie ein · · · Menü mit weiteren Aktionen.
Darunter ist der Editor zweigeteilt und richtet sich nach dem gewählten Reiter:
Im Reiter Daten: links die Datenvorschau (das Ergebnis als Tabelle), rechts der Bereich zum Aufbau der Abfrage mit der Umschaltung Baukasten / SQL und der Schaltfläche Ausführen.
Im Reiter Diagramm: links die Diagramm-Vorschau, rechts die Diagramm-Einstellungen (Diagrammtyp und Spalten-Zuordnung).
Daten zusammenstellen (Baukasten)
Im Reiter Daten bauen Sie Ihre Abfrage im Bereich rechts Schritt für Schritt zusammen. Jeder Schritt schränkt ein oder verdichtet die Daten weiter, bis am Ende genau das Ergebnis steht, das Sie sehen möchten.
Ein durchgehendes Beispiel zeigt, wie die Schritte zusammenspielen:
Datensatz wählen
Zuerst legen Sie fest, aus welchen Daten die Auswertung entsteht. Wählen Sie unter Datensatz über + Datensatz auswählen Ihre Datengrundlage.
Reicht ein Datensatz nicht aus, verbinden Sie über + Datensatz verknüpfen einen zweiten und nutzen Spalten aus beiden. Das ist zum Beispiel nötig, wenn die Bezirksnamen in einem anderen Datensatz stehen als die Schülerzahlen. Wie das genau funktioniert, zeigt der Abschnitt Verknüpfungen.
Im Beispiel: Sie wählen den Datensatz Schulen.
Spalten auswählen
Als Nächstes bestimmen Sie, welche Spalten in die Auswertung einfließen. Alles, was Sie hier nicht auswählen, bleibt außen vor. Fügen Sie unter Spalten über + Spalte auswählen die benötigten Spalten hinzu.
Jede ausgewählte Spalte lässt sich anpassen: Über das Feld als geben Sie ihr für diese Auswertung einen anderen Anzeigenamen (etwa „Schülerzahl" als „Anzahl Lernende"), über das ✕ entfernen Sie sie wieder, und am Griff ziehen Sie sie in eine andere Reihenfolge. Der Anzeigename ändert sich nur in dieser Auswertung, nicht im Datensatz selbst.
Im Beispiel: Sie wählen Bezirk und Schülerzahl.
Aggregieren und gruppieren
Aggregieren heißt: viele einzelne Werte zu einer Kennzahl zusammenfassen. Statt jeder einzelnen Schule sehen Sie so eine Zahl pro Gruppe. Öffnen Sie an einer Spalte das Menü · · · und wählen Sie eine Funktion, zum Beispiel Summe, Durchschnitt oder Anzahl.
Sobald Sie eine Spalte aggregieren, wird nach allen nicht aggregierten Spalten automatisch gruppiert. Das ist der entscheidende Zusammenhang: Die Gruppierungsspalte bestimmt, pro was gerechnet wird.
Im Beispiel: Sie setzen für Schülerzahl die Funktion Summe. Weil Bezirk nicht aggregiert ist, gruppiert die Plattform automatisch nach Bezirk. Ergebnis: eine Zeile je Bezirk mit der Gesamtzahl der Schüler.
Welche Funktionen es gibt und wann Sie welche nutzen, erklärt der Abschnitt Aggregation.
Filtern
Ein Filter grenzt das Ergebnis auf die Zeilen ein, die Sie wirklich brauchen. Fügen Sie unter Filter über + Filter hinzufügen eine Bedingung hinzu, wählen Sie die Spalte und die passende Option. Welche Optionen zur Verfügung stehen, hängt vom Datentyp der Spalte ab. Sie können auch nach Spalten filtern, die gar nicht in der Auswertung angezeigt werden.
Im Beispiel: Sie filtern Schulform gleich weiterführend. Jetzt fließen nur weiterführende Schulen in die Summen ein.
Alle Filteroptionen und wie Sie sie kombinieren, zeigt der Abschnitt Filter.
Sortieren und begrenzen
Zum Schluss bringen Sie das Ergebnis in eine sinnvolle Reihenfolge und legen fest, wie viele Zeilen es umfasst.
Fügen Sie unter Sortierung über + Sortierung hinzufügen eine Spalte hinzu und wählen Sie aufsteigend oder absteigend. Unter Maximale Anzahl an Zeilen begrenzen Sie das Ergebnis auf eine feste Zahl (zum Beispiel die Top 10) oder lassen es bei Kein Limit.
Im Beispiel: Sie sortieren nach der Summe der Schülerzahl absteigend und setzen die maximale Anzahl auf 10. So sehen Sie die zehn Bezirke mit den meisten Schülern zuerst.
Wenn Sie zwischendurch auf Ausführen klicken, sehen Sie das Zwischenergebnis sofort in der Vorschau. So bauen Sie die Auswertung Schritt für Schritt auf und prüfen jede Änderung.
Als Diagramm darstellen
Eine Tabelle beantwortet die Frage, ein Diagramm macht die Antwort sichtbar. Wechseln Sie oben im Seitenkopf auf den Reiter Diagramm und wählen Sie unter Diagrammtyp eine Darstellung:
Tabelle — die Werte als Zeilen und Spalten, gut für exakte Zahlen
Balkendiagramm — Kategorien vergleichen, zum Beispiel Bezirke nebeneinander
Liniendiagramm — Entwicklungen über die Zeit, zum Beispiel Schülerzahlen je Jahr
Kreisdiagramm — Anteile an einem Ganzen, zum Beispiel Verteilung nach Schulform
Streudiagramm — den Zusammenhang zweier Zahlen zeigen
Boxplot — Streuung und Ausreißer einer Zahlenreihe darstellen
Karte — Werte geografisch verorten, zum Beispiel je Bezirk auf der Landkarte
Einzelzahl — eine einzelne Kennzahl groß hervorheben, zum Beispiel die Gesamtsumme
Danach ordnen Sie den Achsen und Werten die passenden Spalten zu — je nach Diagrammtyp etwa X-Achse, Y-Achse oder Beschriftung. Optional passen Sie Titel und Beschreibung an. Welcher Typ sich wofür eignet und wie Sie ihn einstellen, zeigt der Abschnitt Visualisierungen.
Im Beispiel: Sie wählen ein Balkendiagramm, legen auf die X-Achse den Bezirk und auf die Y-Achse die Summe der Schülerzahl. So sehen Sie auf einen Blick, welcher Bezirk die meisten Schüler an weiterführenden Schulen hat.
Statt Baukasten: SQL
Wenn Sie SQL beherrschen, schreiben Sie die Abfrage direkt. Wechseln Sie dazu rechts oben auf SQL. Baukasten und SQL haben getrennte Stände: Sie können jederzeit zwischen beiden umschalten, ohne den jeweils anderen zu verlieren. Mehr im SQL-Editor.
Speichern und weitere Aktionen
Auswertungen werden nicht automatisch gespeichert. Klicken Sie im Seitenkopf auf Speichern, damit nichts verloren geht. Mit Zurücksetzen verwerfen Sie ungespeicherte Änderungen.
Über das · · · Menü im Seitenkopf erreichen Sie alle weiteren Aktionen:
Tags verwalten: der Auswertung Tags zuordnen
Auswertungsdetails bearbeiten: Name und Beschreibung ändern
Auswertung duplizieren: eine eigene Kopie anlegen
Verwendet in: sehen, in welchen Berichten die Auswertung eingebunden ist
Daten exportieren: das Ergebnis als .csv-Datei, .xlsx-Datei oder .parquet-Datei herunterladen
Als Datensatz speichern: das Ergebnis als neuen Datensatz weiterverwenden
Auswertungs-ID kopieren: die eindeutige Kennung der Auswertung kopieren
Sperren: die Auswertung vor Änderungen durch andere schützen
Auswertung löschen: die Auswertung entfernen
Wer welche dieser Aktionen ausführen darf, steht in der Berechtigungstabelle.
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