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Auswertung erstellen

So erstellen Sie eine Auswertung und finden sich im Editor zurecht.

Im Auswertungs-Editor bauen Sie Ihre Abfrage zusammen und stellen das Ergebnis dar. Oben im Seitenkopf schalten Sie zwischen zwei Reitern um:

  • Daten: das Ergebnis als Tabelle. Hier bauen Sie die Abfrage.

  • Diagramm: dasselbe Ergebnis als Visualisierung, zum Beispiel als Balken- oder Liniendiagramm.

Die Abfrage selbst bauen Sie im Reiter Daten zusammen, wahlweise im Baukasten (Klicken statt Programmieren) oder in SQL (die Abfrage direkt schreiben). Baukasten und SQL sind zwei Wege zum selben Ergebnis.

Den Editor öffnen

  1. Öffnen Sie eine Lösung und klicken Sie in der Seitenleiste auf Datensätze

  2. Öffnen Sie einen Datensatz. Sie landen im Reiter Vorschau

  3. Stellen Sie im Baukasten oder in SQL Ihre Abfrage zusammen

  4. Klicken Sie auf Als Auswertung speichern und vergeben Sie Name und Beschreibung

Der Datensatz, aus dem Sie kommen, ist bereits ausgewählt.

  1. Öffnen Sie eine Lösung und klicken Sie in der Seitenleiste auf Auswertungen

  2. Klicken Sie im Fenster auf das + Symbol

  3. Vergeben Sie Name und Beschreibung

  4. Wählen Sie im Editor den Datensatz aus, den Sie auswerten möchten

Sie können jeden Datensatz auswerten, für den Sie Zugriff haben. Als Mitbearbeiter oder Administrator einer Lösung ist das bei allen Datensätzen der Lösung der Fall.

Der Editor im Überblick

Ganz oben liegt der Seitenkopf: links der Name der Auswertung, in der Mitte die Reiter Daten und Diagramm, rechts die Schaltflächen Zurücksetzen und Speichern sowie ein · · · Menü mit weiteren Aktionen.

Darunter ist der Editor zweigeteilt und richtet sich nach dem gewählten Reiter:

  • Im Reiter Daten: links die Datenvorschau (das Ergebnis als Tabelle), rechts der Bereich zum Aufbau der Abfrage mit der Umschaltung Baukasten / SQL und der Schaltfläche Ausführen.

  • Im Reiter Diagramm: links die Diagramm-Vorschau, rechts die Diagramm-Einstellungen (Diagrammtyp und Spalten-Zuordnung).

Klicken Sie im Baukasten auf Ausführen, um die Vorschau zu aktualisieren. Sie zeigt bis zu 10.000 Zeilen. Bei größeren Ergebnissen erscheint der Hinweis, dass nur die ersten Zeilen angezeigt werden. Gespeichert und weiterverarbeitet wird immer das vollständige Ergebnis.

Daten zusammenstellen (Baukasten)

Im Reiter Daten bauen Sie Ihre Abfrage im Bereich rechts Schritt für Schritt zusammen. Jeder Schritt schränkt ein oder verdichtet die Daten weiter, bis am Ende genau das Ergebnis steht, das Sie sehen möchten.

Ein durchgehendes Beispiel zeigt, wie die Schritte zusammenspielen:

Beispiel: Ein Schulamt hat einen Datensatz Schulen mit den Spalten Bezirk, Schule, Schulform, Schülerzahl und Schuljahr — eine Zeile pro Schule. Gesucht ist: Wie viele Schülerinnen und Schüler gibt es je Bezirk an weiterführenden Schulen, von groß nach klein?

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Datensatz wählen

Zuerst legen Sie fest, aus welchen Daten die Auswertung entsteht. Wählen Sie unter Datensatz über + Datensatz auswählen Ihre Datengrundlage.

Reicht ein Datensatz nicht aus, verbinden Sie über + Datensatz verknüpfen einen zweiten und nutzen Spalten aus beiden. Das ist zum Beispiel nötig, wenn die Bezirksnamen in einem anderen Datensatz stehen als die Schülerzahlen. Wie das genau funktioniert, zeigt der Abschnitt Verknüpfungen.

Im Beispiel: Sie wählen den Datensatz Schulen.

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Spalten auswählen

Als Nächstes bestimmen Sie, welche Spalten in die Auswertung einfließen. Alles, was Sie hier nicht auswählen, bleibt außen vor. Fügen Sie unter Spalten über + Spalte auswählen die benötigten Spalten hinzu.

Jede ausgewählte Spalte lässt sich anpassen: Über das Feld als geben Sie ihr für diese Auswertung einen anderen Anzeigenamen (etwa „Schülerzahl" als „Anzahl Lernende"), über das ✕ entfernen Sie sie wieder, und am Griff ziehen Sie sie in eine andere Reihenfolge. Der Anzeigename ändert sich nur in dieser Auswertung, nicht im Datensatz selbst.

Im Beispiel: Sie wählen Bezirk und Schülerzahl.

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Aggregieren und gruppieren

Aggregieren heißt: viele einzelne Werte zu einer Kennzahl zusammenfassen. Statt jeder einzelnen Schule sehen Sie so eine Zahl pro Gruppe. Öffnen Sie an einer Spalte das Menü · · · und wählen Sie eine Funktion, zum Beispiel Summe, Durchschnitt oder Anzahl.

Sobald Sie eine Spalte aggregieren, wird nach allen nicht aggregierten Spalten automatisch gruppiert. Das ist der entscheidende Zusammenhang: Die Gruppierungsspalte bestimmt, pro was gerechnet wird.

Im Beispiel: Sie setzen für Schülerzahl die Funktion Summe. Weil Bezirk nicht aggregiert ist, gruppiert die Plattform automatisch nach Bezirk. Ergebnis: eine Zeile je Bezirk mit der Gesamtzahl der Schüler.

Welche Funktionen es gibt und wann Sie welche nutzen, erklärt der Abschnitt Aggregation.

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Filtern

Ein Filter grenzt das Ergebnis auf die Zeilen ein, die Sie wirklich brauchen. Fügen Sie unter Filter über + Filter hinzufügen eine Bedingung hinzu, wählen Sie die Spalte und die passende Option. Welche Optionen zur Verfügung stehen, hängt vom Datentyp der Spalte ab. Sie können auch nach Spalten filtern, die gar nicht in der Auswertung angezeigt werden.

Im Beispiel: Sie filtern Schulform gleich weiterführend. Jetzt fließen nur weiterführende Schulen in die Summen ein.

Alle Filteroptionen und wie Sie sie kombinieren, zeigt der Abschnitt Filter.

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Sortieren und begrenzen

Zum Schluss bringen Sie das Ergebnis in eine sinnvolle Reihenfolge und legen fest, wie viele Zeilen es umfasst.

Fügen Sie unter Sortierung über + Sortierung hinzufügen eine Spalte hinzu und wählen Sie aufsteigend oder absteigend. Unter Maximale Anzahl an Zeilen begrenzen Sie das Ergebnis auf eine feste Zahl (zum Beispiel die Top 10) oder lassen es bei Kein Limit.

Im Beispiel: Sie sortieren nach der Summe der Schülerzahl absteigend und setzen die maximale Anzahl auf 10. So sehen Sie die zehn Bezirke mit den meisten Schülern zuerst.

Wenn Sie zwischendurch auf Ausführen klicken, sehen Sie das Zwischenergebnis sofort in der Vorschau. So bauen Sie die Auswertung Schritt für Schritt auf und prüfen jede Änderung.

Als Diagramm darstellen

Eine Tabelle beantwortet die Frage, ein Diagramm macht die Antwort sichtbar. Wechseln Sie oben im Seitenkopf auf den Reiter Diagramm und wählen Sie unter Diagrammtyp eine Darstellung:

  • Tabelle — die Werte als Zeilen und Spalten, gut für exakte Zahlen

  • Balkendiagramm — Kategorien vergleichen, zum Beispiel Bezirke nebeneinander

  • Liniendiagramm — Entwicklungen über die Zeit, zum Beispiel Schülerzahlen je Jahr

  • Kreisdiagramm — Anteile an einem Ganzen, zum Beispiel Verteilung nach Schulform

  • Streudiagramm — den Zusammenhang zweier Zahlen zeigen

  • Boxplot — Streuung und Ausreißer einer Zahlenreihe darstellen

  • Karte — Werte geografisch verorten, zum Beispiel je Bezirk auf der Landkarte

  • Einzelzahl — eine einzelne Kennzahl groß hervorheben, zum Beispiel die Gesamtsumme

Danach ordnen Sie den Achsen und Werten die passenden Spalten zu — je nach Diagrammtyp etwa X-Achse, Y-Achse oder Beschriftung. Optional passen Sie Titel und Beschreibung an. Welcher Typ sich wofür eignet und wie Sie ihn einstellen, zeigt der Abschnitt Visualisierungen.

Im Beispiel: Sie wählen ein Balkendiagramm, legen auf die X-Achse den Bezirk und auf die Y-Achse die Summe der Schülerzahl. So sehen Sie auf einen Blick, welcher Bezirk die meisten Schüler an weiterführenden Schulen hat.

Diagramme funktionieren am besten, wenn die Daten bereits gruppiert und aggregiert sind. Saubere, zusammengefasste Daten ergeben leicht lesbare Diagramme.

Statt Baukasten: SQL

Wenn Sie SQL beherrschen, schreiben Sie die Abfrage direkt. Wechseln Sie dazu rechts oben auf SQL. Baukasten und SQL haben getrennte Stände: Sie können jederzeit zwischen beiden umschalten, ohne den jeweils anderen zu verlieren. Mehr im SQL-Editor.

Speichern und weitere Aktionen

Auswertungen werden nicht automatisch gespeichert. Klicken Sie im Seitenkopf auf Speichern, damit nichts verloren geht. Mit Zurücksetzen verwerfen Sie ungespeicherte Änderungen.

Über das · · · Menü im Seitenkopf erreichen Sie alle weiteren Aktionen:

  • Tags verwalten: der Auswertung Tags zuordnen

  • Auswertungsdetails bearbeiten: Name und Beschreibung ändern

  • Auswertung duplizieren: eine eigene Kopie anlegen

  • Verwendet in: sehen, in welchen Berichten die Auswertung eingebunden ist

  • Daten exportieren: das Ergebnis als .csv-Datei, .xlsx-Datei oder .parquet-Datei herunterladen

  • Als Datensatz speichern: das Ergebnis als neuen Datensatz weiterverwenden

  • Auswertungs-ID kopieren: die eindeutige Kennung der Auswertung kopieren

  • Sperren: die Auswertung vor Änderungen durch andere schützen

  • Auswertung löschen: die Auswertung entfernen

Daten exportieren und Als Datensatz speichern erscheinen erst nach einem Klick auf Ausführen, wenn ein Ergebnis vorliegt. Ist eine Auswertung gesperrt oder gehört sie jemand anderem, zeigt der Seitenkopf statt Speichern die Schaltfläche Als Kopie speichern: So sichern Sie eigene Änderungen, ohne das Original zu verändern.

Wer welche dieser Aktionen ausführen darf, steht in der Berechtigungstabelle.

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